Bildung stärken. Wohnen sichern.
Innenstadt beleben.
Bildung & Familie – weil Chancen kein Zufall sein dürfen
Bildung begleitet mich jeden Tag – beruflich wie privat. Als Förderschullehrerin und Mutter von vier Kindern weiß ich, wie unterschiedlich die Startbedingungen von Kindern sind und wie viel gute Bildung bewirken kann. Mir ist wichtig, dass jedes Kind in Olching gesehen wird und die Unterstützung bekommt, die es braucht.
Deshalb setze ich mich für verlässliche Kitas und Schulen ein. Der Ausbau des Ganztags soll zügig verlaufen. Und ich setze mich für gesundes und bezahlbares Essen für alle Kinder in Betreuung ein. Aufsuchende Jugendarbeit und echte Freizeitangebote gehören für mich genauso dazu wie barrierefreie Räume und inklusive Treffpunkte. Familien brauchen Strukturen, auf die sie sich verlassen können. Der Alltag für Familien muss gelingt. Alle Kinder müssen sich gut entwickeln können. Das verstehe ich unter Chancengerechtigkeit.
Wohnen – ein Zuhause für alle Lebensphasen
Ein Zuhause ist mehr als vier Wände. Es bedeutet Sicherheit, Ankommen und Zukunft. Ich möchte, dass Menschen in Olching wohnen bleiben können, egal ob jung oder alt, mit kleinem oder größerem Geldbeutel.
Deshalb kämpfen wir für bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum und eine Stadtentwicklung mit Augenmaß. Städtische Flächen sollen sozial und fair vergeben werden, Einkommen wieder eine Rolle bei der Vergabe von kommunalen Wohnungen spielen. Leerstände nutzen, Baugenossenschaften stärken und Boden in öffentlicher Hand halten. All das sind für mich konkrete Schritte, damit Wohnen kein Luxus wird. Nachhaltiges Bauen und die Wärmewende gehören dabei selbstverständlich dazu.
Innenstadt – mein Wunsch: ein Ort zum Bleiben
Unsere Innenstadt hat so viel Potenzial. Ich wünsche mir einen Ort, an dem man gerne zu Fuß unterwegs ist, sich trifft, verweilt und wohlfühlt. Ich setze mich für weniger Durchgangsverkehr und mehr Grün ein. Für sichere Wege und lebendige Plätze. Das macht für mich Lebensqualität aus.
Dazu gehört für mich auch die Idee der „Essbaren Stadt“: Beete, Obstbäume und Kräuter im öffentlichen Raum, die zum Mitmachen, Pflegen und Ernten einladen. Sie schaffen Begegnung, machen Nachhaltigkeit erlebbar und bringen Leben in die Stadt.
Mit einem gemeinsamen Innenstadtkonzept, Begrünung, dem Erweitern des kulturellen Angebots, der Zwischennutzung von leerstehenden Gebäuden und echter Beteiligung können wir unser Zentrum neu beleben. Eine Innenstadt für Menschen stärkt nicht nur das Miteinander, sondern auch Handel und Gastronomie.
